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Geschichte



Nein, das ist nicht meine Lebensgeschichte...

Ich weiß, dass einige Besucher dieser Seite sich erhoffen, endlich eine Übersicht über all die Dinge zu bekommen, die ich bis heute so getrieben habe. Aber diejenigen, die schon ein wenig mehr wissen, werden schnell (wie ich) zu dem Schluß kommen, dass eine Webseite nicht der geeignete Ort dafür ist. Jedenfalls nicht für meine Vita. Es wird wohl niemals eine "Bewerbungshomepage" von mir geben, dafür weicht meine Biographie zu sehr vom schulbesuchs- und ausbildungsdurchtränkten tabellarischen 08/15 Lebenslauf ab.

Natürlich könnte man einige Zeiten als "Jobben" oder "Auslandsaufenthalt" o.ä. betiteln, in der Hoffnung der potentielle Arbeitgeber würde sich dadurch an sein eigenes Auslandssemester oder den Ferienjob in der Eisdiele erinnern und denken, es würde sich um etwas ähnliches handeln. Aber ich war niemals gut im Heucheln. Irgendwann bastel ich mal einen Zeitstrahl, der nur mit Stichworten einzelne Abschnitte meines Werdeganges markiert, dann haben diejenigen, die mit den Stichworten etwas anfangen können eine Orientierung, aber bis dahin bleibt diese Seite

Die Geschichte der Webseite alexberlin.de


Das Informatikprojekt

Als ich mein Abitur am Charlotte Wolff Kolleg nachmachte, gab es sogenannte "Projekte". Aus Interesse am Computer und aus Zuneigung zu unserem damaligen Mathelehrer (der einen Informatikkurs leitete) machte ich beim Informatikprojekt mit.
Wir lernten, dass es Maschinencode gibt und Programmiersprachen, die in Maschinencode kompiliert werden. Dass es objektorientierte Programmierung gibt und Sprachen, die erst beim Anwenden interpretiert werden müssen. Und dann gab es noch die Skriptsprachen bzw. Auszeichnungssprachen, bei denen bestimmte Schlüsselbegriffe <Tags> einem aufrufenden Programm (zum Beispiel einem Browser) Anweisungen geben.
Wir schrieben also noch wirklich mit dem Windows-Editor:
unbenannt.txt
<HTML>
<HEAD><TITLE>Meine erste Seite</TITLE></HEAD>
<BODY>

Hallo Welt!

</BODY>
</HTML>


Wir speicherten das als  hallowelt.html  und freuten uns, wenn wir es dann mit dem Explorer aufrufen konnten.
Später arbeiteten wir dann mit einem Editor, der für jeden <Tag> eine Schaltfläche oder einen Shortcut hat, so dass man HTML-Texte schneller schreiben kann. - Ein nettes Spielchen…

Editor: Arachnophilia

Übrigens ist alles was Ihr bis heute hier sehen könnt auf eben diesem Editor geschrieben worden. Ich kann Arachnophilia nur herzlich empfehlen - es seie denn Ihr steht auf What-You-See-Is-What-You-Get Editoren, auch What-The-Hell-Is-That Editoren genannt (zumindest von Menschen, die nicht mit dem neuesten Microsoft Internet Explorer surfen).

Der Schritt ins Netz

Nun begab es sich aber, dass Rali bei einem Projekt mitarbeitete, das von der (teilweise sehr provozierenden) Tanzperformerin Elettra de Salvo inszeniert wurde. Für eine ihrer Performances brauchte sie 40 Frauen, die bereit waren, bis zum Bauchnabel nackt und darüber nur mit einer Shadoa bekleidet vor Publikum aufzutreten.
Performance "Out of Order" von Elettra de Salvo

Wie rekrutiert man dafür Leute?

Die Idee war, eine Internetseite zu erstellen, die die Performance erklären sollte und auf der sich Interessentinnen in Ruhe informieren konnten. Rali wandte sich an mich ("Du kannst doch so Seiten machen") und ich stand vor einer fetten Herausforderung. Domainregistrierung, FTP-Programm einrichten, Seiten erstellen und testen, hochladen, anpassen, usw ... lauter neue Sachen, die ich erst lernen musste.
Um das Ganze erstmal "im Sandkasten" auszuprobieren, registrierte ich mir den Domainnamen alexberlin.de und experimentierte dort unabhängig von elettradesalvo.de meine neuesten Ideen. Mit dem Erfolg, dass alexberlin.de bald zu einem hochspannenden technischen Hobby wurde.

Erste Erfahrungen

Mit dem Inhalt kam natürlich auch persönliches auf die Seite. Fotos, kleine geistige Ergüsse, ein wenig Musik, ... Freunde schauten sich die Seite an und begannen ihre Kritik loszuwerden und ich fing an, die Seite nicht nur als technisches Spielchen, sondern auch als Medium für mich zu betrachten.
Es ist wirklich eine Herausforderung, alle möglichen Gedanken, die man in bierseliger Runde so entwickelt, in Texte zu fassen (und meistens hört es sich dann auch nicht mehr so toll an). Die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, waren allerdings überraschend: wildfremde Menschen beschimpften mich per E-Mail, intelligente Mädchen wollten mich plötzlich kennenlernen, Freunde beriefen sich mitten im Gespräch auf meine Texte und manche Ideen aus meiner Philosophie-Ecke scheinen sich sogar auszubreiten...

Der Kontaktbereich: PHP-Scripte

Während die Kategorien HOME, TEXTE, MUSIK und FOTOS weitgehend erhalten blieben und nur wechselnden Inhalt erlebten, entwickelte sich im Bereich KONTAKTE eine neue Art der Interaktion mit den Besuchern: Zunächst wollte ich nur allen Bescheid sagen, wenn z.B. eine der vielen Bands in meinem Freundeskreis mal wieder einen Auftritt hatte, oder irgendwer sonst vor Publikum sang, tanzte oder Plattenspieler bediente. Dann wurde es mir aber zu viel Arbeit, jedesmal den Editor anzuschmeißen, das Dokument zu aktualisieren, Altes zu löschen, die nächsten Termine einzutippen und das Ganze dann auf den Server zu laden. Ich begann die Serversprache PHP zu lernen und machte die Seiten interaktiv.
Nun könnt Ihr alles selber eingeben, wenn Ihr ein Event ankündigen, eine Location bekannt machen oder Euren alten Sachen an den Mann/die Frau bringen wollt.

Das Layout

Das erste Layout von alexberlin.de Rein äußerlich hat sich das Layout einige Male drastisch geändert.
Zunächst war ich ja ein ausgesprochener Fan der Frame-Technik:
Links war die Navigationsleiste, rechts das jeweilige Fenster.
Es gab die Bereiche HOME, MUSIK, FOTOS, THEMEN, TERMINE, GÄSTEBUCH und E-MAIL. Jeder Bereich hatte genau ein Fenster, das beim Anklicken geöffnet wurde.

Das zweite Layout von alexberlin.de Als die einzelnen Bereiche aber immer umfangreicher wurden, packte ich die Navigationsleiste an den oberen Rand des Browserfensters. So entstanden die Untermenüs, die sich je nach gewählter Kategorie veränderten.
Schließlich nahm ich (nicht ohne Bedauern) Abschied von der Frame-Technik, da sie einfach in einigen Browsern (z.B. Netscape) zu immensen Problemen führte.

Das dritte Layout von alexberlin.de Ganz klassisch war die Navigation nun am Seitenkopf und am Seitenende als eine Art Navigationstabelle. (ohne Abbildung)
Im nächsten Schritt verzichtete ich auf die Navigation am Seitenende und es entstanden die "Laschen", die ein Flair von Karteikartenreitern vermitteln sollten.

Nachdem ich ein wenig in die Tiefen der Formatierungssprache CSS eingetaucht bin und ein paar Programme geschrieben habe, die in der Lage sind, ohne großen Aufwand Navigationsleisten zu erzeugen, zu formatieren und zu editieren, habt ihr nun die "Runden Laschen" über die Michaela viel gekichert hat, vorallem, weil ich fast einen Monat dazu brauchte ein ganz neues Editiersystem dazu zu entwerfen.

Ausblick

Gegenwärtig stehe ich vor neuen Ideen, die meine ganze schöne Konzeption wieder über den Haufen werfen könnten: Ich will die Entwürfe für meine Psychoseite umsetzen und andere Projekte, die auf alexberlin.de laufen (wie z.B. wir-machen-uns-schlau, PHAZEnet, Mädchenträume) integrieren. Außerdem könnte ich Bereiche, die ich irgendwann mal rausgeschmissen habe (Quantenphysik und Relativität) wieder neu beleben.

Der Kontaktbereich soll noch interaktiver werden, was bedeutet, dass ich professionelle Datenbanktechnik erlernen und einsetzen müsste.

Rückmeldung

Ich habe keine Ahnung, ob das was ich bis hierher über die Geschichte von alexberlin.de geschrieben habe irgendjemand interessiert. Ich finde meine Seite hat Persönlichkeit und unterscheidet sich deutlich von Seiten, die aus Vorlagen von der Stange, aus Dreamweaver u.ä. ich-schreib-mein-code-nich-selbst-Programmen, oder aus Flashprogrammen erstellt sind (aber darüber lasse ich mich ausgiebig im Menüpunkt Design aus). Meine Texte strotzen von Kritikangriffspunkten, aber das ist mir lieber als aalglatte Inhalte und Eure Kritik ist mir viel wertvoller als beeindrucktes / gelangweiltes Schweigen.

Nachdem Du, lieber Besucher, Dir die Zeit genommen hast bis hierher zu lesen – schreib doch einfach mal einen Zwei(oder mehr)Zeiler als Kommentar:




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