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| Die größten Entdecker und Innovatoren waren immer diejenigen, die die bestehende gesicherte Erkenntnis anzweifelten. |
| Utopie verlangt Realitäten in's Auge zu sehen, aber sich nicht damit abzufinden. |
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Leben heißt unfertig sein. Sonst könnten wir ja damit aufhören. |
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Aufstehen 1. Vergrübel nicht Deine Zeit darüber, dass Du hingefallen bist strampel lieber um einen Weg zu finden, wieder aufzustehen.
2.
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| Verlassen | Abschied | Liebe | Eisenfuß | Erotisches Nachtlied | Die kleine Narbentrilogie |
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Verlassen Ich kann Dir nicht verzeihen. Dass ich ein Problem habe. Ich kann Dir nicht verzeihen, dass Du nicht mein Problem teilst. Ich kann Dich nur hassen, weil es mir nie gelingt, aufzuhören, mich nach Dir zu sehnen. Ich verachte mich. Mit Deinen Augen. Innere Augen, die verachten und denen ich Deinen Namen gebe. Ich bin gefangen. Die Ausgänge sind verschüttet von Tränen des Hasses und der Verachtung. Liebste. Nie habe ich so geliebt. Wie soll ich Dich aus meinem Herzen reißen? Ich will es töten mein Herz! Will es endlich, endgültig und für alle Zeiten zerstampfen damit es nicht mehr für Dich schlägt. Du hattest Recht mich zu lieben mein Herz war voller Reichtum und Überfluss Jeden Augenblick schenkte es Dir, mir und anderen. Als Du weggingst ist mein Herz mitgegangen, Du hast es zurückgeschickt es ist nie zurückgekehrt zu mir. Nicht in Überfluss, sondern in Mangel und Sehnsucht, schlägt es in einer leeren Hülle, martert einen Zombie, der versucht die Liebe woanders wieder zu finden. Doch wo will ich sie finden, wenn nicht in mir selbst? Nur: In mir sitzt mein Herz und lässt mich nicht herein ohne Dich. Mich zu finden, nehme ich mir vor. Verwischte Tränen und ein tapferes Lächeln. Doch heimlich plant mein Herz Dich zu finden. So schrecke ich zurück, denn wenn ich mir begegne und in meine Augen blicke, schaust Du mich daraus an - und Dein Mitleid schmerzt mehr noch als mein Hass. Ich will heraus aus dem Kerker, in den ich mich vor Dir geflüchtet habe. Doch: Vor nichts habe ich noch mehr Angst, als Dir zu begegnen. Außer: Es berührt Dich nicht einmal. |
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Abschied (mit lachenden und weinenden Besuchern) Hunger Tränen und Wut lösen sich und schmelzen wie das alte Eis längst vergessener Winter in Eurem Lachen. Ich Armer der verwundert auf die Geißel blickt, eben noch auf jedem Rücken der sich bot- meistens auf dem eigenen. Was ist nur geschehen? Soviel Schmerz und eigentlich so wenig Grund. Alles wird leicht. Plötzlich sieht das Auge weit und klar. Es ist vorbei. Den Abgrund hinter mir, kehre ich ein kleines Scherbenhäuflein mit dem Fuß beiseite. Schreite in ein neues Leben so wie Ihr. Voller Dankbarkeit und Liebe winken wir uns ein Lächeln. |
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Liebe
Ich begehre Deine Geschenke. Dass Du Dich veräußerst, Dein Schatzkästchen aufschließt, Dich ankuschelst und mir Deine Heiligtümer lächelnd in den Schoß legst. Du gibst mir Dein Herzklopfen, Dein Vertrauen. Deinen Mut, Dein frohes helles Auflachen, Deinen Stolz auf Deine Geschenke, die Du dadurch wieder entdeckst indem Du sie gibst, in begierige, vorsichtige Hände. Ich möchte alles nehmen, was Du mir geben magst denn mit jedem Geben wirst Du glücklicher, stolzer, selbstbewusster und schöner. Wie reich ich bin! So reich, dass mein Nehmen ein Geben ist, durch das Du aufblühst und Dich verschenkst wie ein Baum voller köstlicher Früchte. Was kann ich Größeres schenken als dieses? |